Es ist mir eine große Freude und Ehre, im Rahmen dieses Jahresberichtes ein paar Worte an Sie zu richten. Und das wohl zum letzten Mal. Denn bei der nordrhein-westfälischen Kommunalwahl im Herbst dieses Jahres werde ich nicht mehr kandidieren. Es ist also langsam an der Zeit, ein Fazit zu ziehen – auch hier in diesem Rahmen.
Über viele Jahre hinweg hatte ich die Möglichkeit, als Landrat des Kreises Mettmann und als Vorsitzender der Verbandsversammlung und des Verbandsvorstandes des RSGV die enge und – wie ich finde – wertvolle Verbindung zwischen Sparkassen und Kommunen hautnah zu erleben und vielfältig mitzugestalten.
Diese Verbindung war und ist mehr als nur eine formelle Zusammenarbeit – sie ist eine Partnerschaft, die auf gegenseitigem Vertrauen und Respekt basiert. Sparkassen und Kommunen sind beides Akteure, die sich gegenseitig stärken, um die besten Lösungen für unsere Gesellschaft zu finden. Diese Partnerschaft ist ein rund 200jähriges Erfolgsrezept, das wir krisenfest für die Zukunft ausgestalten wollen.
Ein besonderes Beispiel hierfür ist diese enge Zusammenarbeit bei wirtschaftlicher Transformation und Erneuerung. Um nachhaltig Erfolg zu haben und Wachstum in Zeiten von weltpolitischer Unsicherheit, Klimawandel und die Ressourcenknappheit zu sichern, sind Sparkassen und Kommunen gefordert, gemeinsam neue Wege zu gehen. Ökonomische Dynamik und ökologische Verantwortung sind zwei Seiten ein und derselben Medaille.
Die Sparkassen unterstützen die Kommunen und die heimische Wirtschaft bei nachhaltigen Investitionen und Projekten. Im Rheinland beispielsweise auch über das in der deutschen Sparkassenorganisation bislang einzigartige „StartUp“ ProEco. Umgekehrt schaffen Kommunen die Rahmenbedingungen, die notwendig sind, um diese Projekte erfolgreich umzusetzen.